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Soforthilfe

Psychische Krise oder starke Überforderung: Was Sie jetzt tun können

Wenn alles zu viel wird, müssen Sie nicht allein damit bleiben. Holen Sie sich direkt Unterstützung, besonders wenn Sie sich nicht sicher fühlen oder an Selbstverletzung denken.

Wenn Sie akut gefährdet sind

  1. Bei unmittelbarer Gefahr oder einem medizinischen Notfall rufen Sie 112.
  2. Wenn Sie jemanden zum Reden brauchen, erreichen Sie die TelefonSeelsorge unter 116 123, rund um die Uhr.
  3. Bitten Sie eine vertraute Person, bei Ihnen zu bleiben oder mit Ihnen Hilfe zu organisieren, wenn das möglich und sicher ist.

Wer kann jetzt helfen?

Bei einer Krise können hausärztliche Praxen, psychiatrische oder psychotherapeutische Angebote, der sozialpsychiatrische Dienst vor Ort und der ärztliche Bereitschaftsdienst unterstützen. Der passende Weg hängt von Ihrer Situation ab. Bei akuter Gefahr hat direkte Notfallhilfe Vorrang.

Es darf erst einmal klein anfangen

Sie müssen nicht sofort alles erklären oder entscheiden. Ein kurzer Anruf, ein Termin in einer Praxis oder das Gespräch mit einer vertrauten Person kann ein erster Schritt sein. Schreiben Sie auf, was Ihnen gerade am meisten Sorgen macht und welche Unterstützung Sie heute brauchen. Das kann helfen, wenn Sie mit einer Beratungsstelle oder Praxis sprechen.

Wenn Alltag und Geld gleichzeitig schwer werden

Eine Krise kann auch Arbeit, Wohnen und finanzielle Dinge erschweren. Lassen Sie Fristen und Briefe nicht allein liegen: Bitten Sie jemanden um Unterstützung beim Sortieren oder wenden Sie sich an die zuständige Stelle. Antragfertig kann Angaben für einzelne Hilfen ordnen, ersetzt aber keine medizinische Beratung oder Krisenhilfe.

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