Rente reicht nicht: Was Sie jetzt tun können
Wenn die Rente kaum für Miete, Energie und den Alltag reicht, müssen Sie die Lage nicht allein klären. Eine Beratungsstelle oder das Sozialamt kann mit Ihnen prüfen, welche Unterstützung in Ihrer Situation in Betracht kommt.
Die ersten Schritte
- Sammeln Sie aktuelle Rentenbescheide, Kontoauszüge, Mietunterlagen und Schreiben von Behörden.
- Notieren Sie, welche laufenden Kosten besonders schwer zu bezahlen sind und ob Fristen oder Mahnungen vorliegen.
- Vereinbaren Sie einen Termin beim Sozialamt oder einer Sozialberatung und schildern Sie, wenn eine Notlage besteht.
Wer kann helfen?
Das Sozialamt prüft, ob und welche Unterstützung im Alter oder bei dauerhafter Erwerbsminderung möglich ist. Die Deutsche Rentenversicherung beantwortet Fragen zur eigenen Rente und zu Rentenunterlagen. Sozialberatungsstellen helfen beim Sortieren der Unterlagen und bei der Vorbereitung eines Gespräches.
Unterlagen übersichtlich bereitlegen
Eine Mappe mit Rentenbescheid, Mietvertrag, Betriebskosten, Kontoauszügen und sonstigen Einkommensnachweisen erleichtert das Gespräch. Schreiben Sie dazu auf, welche Kosten sich verändert haben. Wenn Unterlagen fehlen, notieren Sie das; die zuständige Stelle kann erklären, was im konkreten Verfahren gebraucht wird.
Wenn Miete oder Energie besonders dringend sind
Warten Sie bei einer Sperrandrohung, Mahnung oder drohendem Wohnungsverlust nicht auf den regulären Termin. Sagen Sie dem Sozialamt oder der Beratungsstelle, dass die Situation dringend ist. Für solche Fälle gibt es bei Antragfertig auch eigene Hilfeseiten, die die nächsten Schritte ordnen.