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Schwanger und wenig Geld: Was Sie jetzt tun können

Wenn in der Schwangerschaft Geld für Kleidung, Babybedarf oder den Alltag fehlt, können Beratungsstellen zuerst mit Ihnen sortieren, welche Unterstützung und welche Anträge in Betracht kommen. Sie müssen nicht alle Dinge schon gekauft haben.

Die ersten Schritte

  1. Vereinbaren Sie einen Termin bei einer Schwangerschaftsberatungsstelle und sagen Sie, wenn Geld für notwendige Anschaffungen fehlt.
  2. Sammeln Sie vorhandene Unterlagen zu Einkommen, Leistungen, Wohnung und Schwangerschaft, zum Beispiel den Mutterpass.
  3. Notieren Sie, was für Sie und das Baby jetzt besonders dringend gebraucht wird.

Wer kann helfen?

Schwangerschaftsberatungsstellen beraten vertraulich zu finanziellen Hilfen, Anträgen und der Zeit vor und nach der Geburt. Sie erklären auch, welche Stelle für einen möglichen Antrag zuständig ist. Jobcenter oder Sozialamt prüfen in ihrer jeweiligen Zuständigkeit, ob Unterstützung für den Lebensunterhalt oder besondere Bedarfe möglich ist.

Erstausstattung übersichtlich notieren

Schreiben Sie auf, was bereits vorhanden ist und was noch fehlt, zum Beispiel Kleidung, Schlafplatz oder wichtige Dinge für die erste Zeit. Bewahren Sie vorhandene Bescheide und Schreiben in einer Mappe auf. Fragen Sie die Beratungsstelle, welche Nachweise sie oder die zuständige Behörde im konkreten Fall benötigt.

Nach der Geburt weiter planen

Nach der Geburt können je nach persönlicher Situation weitere Leistungen wie Elterngeld, Kindergeld oder Unterhaltsvorschuss relevant sein. Die zuständigen Stellen prüfen die Voraussetzungen. Antragfertig hilft beim Ordnen der Angaben und ersetzt keine Entscheidung oder Beratung der Stelle.

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