Studium oder Ausbildung: Was Sie jetzt tun können
Wenn Geld für Miete, Fahrt, Lernmittel oder den Alltag fehlt, hilft es, früh Beratung zu suchen und die Unterlagen zu ordnen. Ob BAföG, Berufsausbildungsbeihilfe oder eine andere Hilfe passt, hängt von Ausbildung und persönlicher Situation ab.
Die ersten Schritte
- Vereinbaren Sie einen Termin bei der Studienberatung, dem Studierendenwerk, der Berufsberatung oder einer Sozialberatung.
- Sammeln Sie Nachweise zur Ausbildung oder zum Studium, zum Einkommen und zur Wohnsituation.
- Notieren Sie, welche Kosten gerade dringend sind und ob Fristen einer Hochschule, Schule oder Behörde laufen.
Wer kann helfen?
Für ein Studium ist das Amt für Ausbildungsförderung oder das Studierendenwerk eine wichtige Anlaufstelle. Bei einer betrieblichen Ausbildung berät die Agentur für Arbeit zu Berufsausbildungsbeihilfe und weiteren Wegen. Die zuständige Stelle prüft, welche Förderung im Einzelfall möglich ist und welche Nachweise gebraucht werden.
Unterlagen ordnen
Hilfreich sind eine Immatrikulationsbescheinigung oder ein Ausbildungsvertrag, Angaben zu Einkommen, Mietkosten und vorhandenen Leistungen. Geben Sie Beträge nur so an, wie sie in den Unterlagen stehen. Wenn etwas fehlt, notieren Sie es und fragen Sie bei der Beratungsstelle nach dem richtigen Weg.
Wenn Wohnen oder Alltag besonders dringend sind
Bei Mietschulden, einer Sperrandrohung oder fehlendem Geld für den Alltag warten Sie nicht auf eine spätere Entscheidung. Sprechen Sie zusätzlich mit einer Sozialberatung oder der zuständigen Stelle. Antragfertig kann die Angaben für einzelne Hilfen ordnen, entscheidet aber nicht über eine Bewilligung.