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Soforthilfe

Wohnung verloren oder keine Unterkunft: Was Sie jetzt tun können

Wenn Sie heute keinen sicheren Schlafplatz haben oder der Verlust der Wohnung unmittelbar bevorsteht, holen Sie früh Hilfe. Die kommunale Wohnungsnotfallhilfe und soziale Beratungsstellen können den nächsten Schritt mit Ihnen klären.

Wenn Sie heute keine sichere Unterkunft haben

  1. Wenden Sie sich an das Sozialamt, die kommunale Fachstelle für Wohnungsnotfälle oder den Sozialdienst Ihrer Stadt oder Gemeinde.
  2. Wenn Sie sich bedroht fühlen oder es zu Gewalt kommt, rufen Sie 110. Bei medizinischem Notfall rufen Sie 112.
  3. Bitten Sie eine vertraute Person oder eine soziale Beratungsstelle, mit Ihnen Kontakt zur zuständigen Stelle aufzunehmen, wenn Sie das allein nicht schaffen.

Wer kann helfen?

Städte und Gemeinden organisieren Hilfe für Menschen ohne Unterkunft unterschiedlich. Fragen Sie nach der Wohnungsnotfallhilfe, dem Sozialdienst oder der Fachstelle zur Vermeidung von Wohnungslosigkeit. Freie Wohlfahrtsverbände und örtliche Beratungsstellen können dabei helfen, einen sicheren nächsten Ort und die zuständige Stelle zu finden.

Briefe und wichtige Daten sichern

Nehmen Sie Mietvertrag, Kündigung, Räumungsklage, Nachrichten der Vermietung, Ausweis und vorhandene Leistungsbescheide mit. Fotografieren Sie Unterlagen, wenn Sie sie nicht sicher aufbewahren können, und schreiben Sie Fristen auf. Eine Unterkunft oder Hilfe wird dadurch nicht garantiert, aber die Unterlagen machen Ihre Lage für die zuständige Stelle besser nachvollziehbar.

Wenn Mietschulden oder eine Räumung drohen

Warten Sie nicht auf weitere Schreiben. Sprechen Sie möglichst früh mit dem Jobcenter oder Sozialamt und einer Beratungsstelle. Parallel kann es hilfreich sein, sich bei der Vermietung nach dem aktuellen Stand zu erkundigen. Die zuständigen Stellen prüfen jeweils, welche Unterstützung oder Unterkunft möglich ist.

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